An dieser Stelle wäre es vorteilhaft erst einmal zu klären was eigentlich ein Orgasmus ist. Ein Orgasmus ist der sogenannte Höhepunkt des sexuellen Aktes. Dabei kommt es bei Männern zu einem Samenerguss und für die Frau ist der Orgasmus ein positiver Nebeneffekt des Geschlechtsverkehres. Der Sex macht vielen Menschen am meisten Spaß, wenn es auf einen Orgasmus hinausläuft, denn dieser Höhepunkt schüttet tausende von Glückshormonen aus und entspannt den ganzen Körper. Wer einen Orgasmus hinter sich hat, kann mit Stress viel besser umgehen als Menschen, die keinen hatten.
Dieser positive Effekt entsteht durch die Reibung der Geschlechtsorgane. Bei dem Mann sind es viele sexuelle Erregungspunkte, die zu einem Orgasmus führen können. Dazu zählen Eichel, der Hoden, Hände, Nacken, Rücken und sogar ein Teil des Afters. Bei der Frau sind es Brüste, Vagina, Beine, Füße und ganz besonders der Kitzler. Bei beiden gibt es aber individuelle Abweichungen. Und je nachdem wie gut die Kombination der verschiedenen Erregungspunkte ist, desto intensiver oder auch länger wird der Orgasmus.
Da wir nun geklärt hätten, was ein Orgasmus ist können wir nun klären was ein Orgasmusproblem ist. Ein Orgasmusproblem bedeutet für den Mann beispielsweise keinen Samenerguss, keine Ausschüttung der Glückshormone und somit keine zusätzliche Entspannung und Gelassenheit zu haben. Bei der Frau bedeutet es in diesem Falle „nur“ keine weiteren Glückshormone und die Entspannung zum Schluss. Der schön beschriebene Nebeneffekt bleibt beim Sex aus. Auf Dauer ist dieser Zustand frustrierend und man fragt sich: „Stimmt etwas mit mir nicht?“